Review: Vereker/ Florian Kupfer – Untitled (B2)

Eine eigene EP und diese Split reichen dem potenziellen Newcomer des Jahres Florian Kupfer, um diesen schon in „Feelings“ (essential!) eingesetzten, dreckigen Bass zu seiner Signatur zu machen.

Daneben schafft er es, experimentell zu sein und trotzdem in den Plattenschränken absoluter Puristen zu landen. In diesem Beispiel ist das Pad, das den gesamten Track in störrischer Monotonie begleitet, absolut zeitlos, dennoch hört man sofort, dass dies eine Produktion aus dem aktuellen Jahr sein muss.

Kupfer braucht nur den Aufbau, um seine Qualität auszuspielen – die Hi-Hats steigern sich dreimal, spätestens, wenn die Claps einsteigen, ist schon nach 40 Sekunden klar, was für ein Peaktime-Monster das hier ist. Und dann natürlich der kupfersche Bass.

Nicht ohne Grund ist L.I.E.S., über das Kupfer sein Debüt releaste, eines der heißesten neuen Labels mit einem Riesenkatalog.

 

 

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